Ev. Luth. Kirche Kalefeld

Disposition:

I. MANUAL C-f'''
Bordun 16´

Holzpf. orig., Rest aus Geigenprinc. (Bad Harzburg?)und Mixturpf.

Prinzipal 8´

Prospekt ca. 1920 Furtwängler & Hammer, Innenpf. 1872

Gedackt 8´

aus Liebl. Ged. von Bad Harzburg, 1952 von Weissenborn eingebaut.

Octave 4´

1872

Gedacktflöte 4´
Nasat 2 2/3´

Furtwängler-Pfeifen, aber nicht orig. ein Nasat.

Octave 2´

1872

Mixtur 4-fach

1974

Trmpete 8´

Gieseke 1974

II. Manual C-f'''
Lieblich Gedackt 8'

1872, C-F# Nadelholz

Salicional 8'

2005, nach Mensur Edesheim

Gemshorn 4'

1872

Prinzipal 2'

aus einer alten Furtwängler-Mixtur

Sesquialtera 2fach

1974/2005 ergänzt

Spitzflöte 2'
Scharff 4-fach 2'
Pedal C-d':
Subbaß 16´

1872 Nadelholz

Principal 8'

1872 Nadelholz

Bordun 8'

 Furtwängler Nadelholz

Octave 4'

Furtwängler Metall, Stiefel und Holzkehlen Furtwängler aus dem Orgellager St. Ansgar, Hannover. 

Posaune 16'

Zungenblätter, Krücken und Becher neu, Bosch

Überblick Daten

Baujahr: 1872    
Erbauer: Philipp Furtwängler & Söhne, Elze

Umbaujahr: 2005

Sonstiges
Stimmtonhöhe a= 440Hz bei 18°C, Temperierung nach Neidhardt, "Kleine Stadt"
 
Beschreibung
Durch insgesamt 4 verschiedene Veränderungen der Orgeldisposition in den Jahren 1952, 1963, 1974 und 1981 ist die Pfeifensubstanz, wenn auch nicht ganz verloren, so stark verändert worden. Daher galt es, den Orgelklang zu homogenisieren und zusammenzuführen, was vorher nicht zusammen klingen konnte. Dass dabei die Intonationsprinzipien Furtwänglers zur Anwendung kamen, war selbstverständlich. Dennoch ist nur dann von Restaurierung zu sprechen, wenn man den über ca. 130 Jahre gewachsenen Zustand zugrunde legt.